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01.  Fixler Andras
It's Showtime!
02.  Diana
Atemlos
03.  Jazz Gitti
Er ist ein Frauenschwarm
04.  Willi Gabalier
Sing & Swing
05.  Claudia Fuchs
Wehrlos
06.  Terry Dean
I really really love you
07.  Iris Gutjahr
I Am Free
08.  Offshore
Try
09.  Valerie Berger
skin on skin
10.  Antenne Bayern
Wir lieben Bayern - Antenne Bayern Wintersong
11.  Rosige Zeiten
POESIE
12.  Marcello W.
Amore, Amore
13.  Brian Clark
Stylish Shopping
14.  Nevergreen
Karmageddon CD1
15.  Pascal Giefing & Band
Die Panik
16.  Claus Marcus
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18.  Cologne Rock Orchestra
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Forest Light
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25.  Studio Players
A Tribute To Madonna
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Frier dir nicht die Hupen ab!
27.  Sonja Asselhofen
Sonja Asselhofen Solo
28.  war of low frequency/Bodil Victoria Arnesen
flykt heim (feat. Bodil Victoria Arnesen)
29.  Eric Dulle
Passion
30.  Cologne Rock Orchestra
Karnevals Highlights 1
31.  Twenty 4 Seven Featuring Elle
Like Flames
32.  Christof Ortner
Christof Ortner
33.  Havrilla
Daheim
34.  Kasparek v rohliku
Ten Halywud
35.  Just4Funk feat Orlando Johnson
State Of Mind
36.  Take No Prisoners
Take No Prisoners
37.  Kurt Adolph Thelen
Am 30. Mai ist der Weltuntergang
38.  Magic Lauster
Du hast mich nie belogen
39.  Leo R
Heisenberg EP
40.  Andreas Pixner / Chorvereinigung St. Augustin / Cornelia Horak / Gabriele Sima / Alfred Sramek / Gernot Heinrich / Maximilian Schamschula / Orchester St. Augustin / Pater Schörghofer
Christmette in Wien - Musik zur Weihnachtszeit
41.  Moves Like Jagger
Push The Button
42.  Niels van Hofwegen
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Artist: Sigi Maron
Title: Es gibt kan Gott
Release date: 08.10.2010 
Label/Name: monkey. 
Genre: Alternative > Singer-Songwriter 



Available in following stores
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#TitleDuration
01Es gibt kan Gott00:05:37
02Panik00:03:05
03Stö da fua du bist oid00:04:10
04Des Glick is a Fogerl00:04:40
05Eisenbaun00:04:21
06San aufn Weg00:03:45
07Cap Anamur00:05:18
08Wer wass des schon00:03:44
09Guten Tag Herr Gut00:03:51
10Lirum Larum Mischmaschin00:04:20
11Rü de la Gack00:04:27
12Waun de Hirntoten00:04:42
13Bliet da Flieda00:03:50
14Es gibt kan Gott (live)00:13:14
15Schön is des Leb'n00:03:12
16Heite kaun i, heite derf i00:02:45
17Mizzitant00:02:33
18Hausmasta00:02:57
19Warum feiern mia net00:04:02
20Andreas00:05:30
21Ali Ewadi Zakria00:02:51
22Triabes koides Wossa00:03:35
23Heut sitz ma00:03:26
24Gengan zwa Politika00:04:02
25Redn kaun ma boid00:02:35
26Ziaglroda Pavillon00:03:37
27Geh no net furt00:03:31
28Flusslandschaft mit zwa Buchstabn00:02:42
29Alles neu00:02:58
30Ohne uns geht nix00:03:53
31Da Untaschied00:05:50
32Ballade von ana hoatn Wochen (Leckts mi aum Oasch)00:06:51

 


Promotion text

Diese CD ist eine kleine Sensation.

Man kann mit Sigi Maron nicht streiten. Ich meine: natürlich kann man. Wie mit kaum jemandem sonst in unserem Kulturkreis. Dieser Künstler ist ein streitbarer Geist par excellence. Aber es macht – bei aller (Eigen-)Ironie, der ihm wie ein Schalk im Nacken sitzt – keinen Sinn, Details kleinlich in Frage zu stellen. Wie ich es versucht habe. Der Frosch zu Beispiel, dieses harmlose Tier, erschien mir zu niedlich, zu nichtssagend, zu – nunja, nichtig. Jedenfalls nicht passend für ein spätes, reifes Album eines wortgewaltigen und bildmächtigen Liedermachers. Bis mir Sigi Maron die Beweggründe erläuterte. Man kann sie nur in Demut und Respekt vor einer Grösse, die keine Kleinheit kennt, zur Kenntnis nehmen. „Es gibt kan Gott“ erscheint also mit einem Frosch auf dem Cover, gemalt von Nina Maron, Sigis Tochter. Die Motivation wird er Ihnen live auf der Bühne darlegen. Oder sonstwie und sonstwo. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Diese CD ist eine kleine Sensation. Denn mit Sigi Maron kehrt eine wirkliche Legende auf die Bühne, in die Feuilleton-Spalten und in die noch verbliebenen Plattenläden zurück. Es ist kein Comeback der üblichen, meist rein kommerziell motivierten Art. Krankheitsbedingt ist Maron, die Galionsfigur der heimischen Polit-Singer-/Songwriter-Szene, über fünfzehn lange Jahre nicht aufgetreten. Die Rückkehr des engagierten, impulsiven und geliebt-gefürchteten Schmäh- und Wortführers, der seit seiner Jugend im Rollstuhl sitzt, darf als überaus kräftiges Lebenszeichen gewertet werden. Und nie waren Marons Songs besser, bissiger, brisanter als heute.

Anno 2010 tritt Sigi Maron gemeinsam mit den jungen Musikern der Rocksteady Allstars auf – Ska und Reggae in Verbindung mit Maron-Texten (u.a. nachzulesen im Buch „Fahrrad gegen Mercedes. Gedichte und so“, erschienen im Verlag Bibliothek der Provinz), das ist eine ganz frische, unorthodoxe und vergnügliche Kombination. „Die Musik macht mir, bei aller Anstrengung, wieder eine unbändige Freude“, erläutert der Sänger. Die Unbill diverser Lebens-Handicaps, Zeitgeisterstunden und Alltagswidrigkeiten wird solchermassen flugs mit dem Rock’n’Rollstuhl entsorgt.

1944 in Wien geboren, wuchs Sigi Maron mit sechs Geschwistern in Gneixendorf bei Krems auf. In den siebziger Jahren reifte er im Umfeld der „Arena“-Bewegung zum sozialkritischen Liedermacher heran. Sein erstes Album („Schön is des Lebn“, 1976) produzierte André Heller. In Zusammenarbeit mit den Schmetterlingen, später mit dem Kevin Coyne-Produzenten Bob Ward und mit Konstantin Wecker schuf er zeitlos gültige Meisterwerke wie „Laut & leise“, „He Taxi“, „5 vor 12“ oder „Unterm Regenbogen“. Die Single „Geh’ no net fort“ rangierte 1985 zehn Wochen lang in den Charts. Maron galt dabei immer als eine der personellen Speerspitzen der heimischen Polit-Künstler. 1998 und 2003 kandidierte er für die Kommunistische Partei für den niederösterreichischen Landtag. Vom beissenden Spott, der zärtlichen Zynik und volksverbundenen Derbheit seiner Formulierungswut blieben aber auch die eigenen Genossen meist nicht verschont.

Manche erinnern sich: einst, Anfang der achtziger Jahre, protestierte Maron gegen den weitgehenden Ö3-Boykott der kritischen Liedermacher – die „Musicbox“ war eine Ausnahme – vor dem Wiener Funkhaus. Und wurde dafür von der Polizei in die Psychatrie eingeliefert. Daß er dereinst am selben Ort geliebt, gehört, geehrt würde, war damals nicht abzusehen. Es ist eine späte Wiedergutmachung.

Diese CD – und jene zweite, die die objektiv und subjektiv grössten „Hits“ einer langen Laufbahn versammelt, eine Handvoll Lieder, die drei bewegte Jahrzehnte umspannen – sollte jedenfalls einen Ehrenplatz finden im Pop-Archiv dieses Landes. Daß es sich keineswegs um harmlosen, schunkelseligen „Austro-Pop“ handelt, auch wenn Sigi Maron nie traditionellen, volksnahen Strickmustern entsagt hat, wird nach dem ersten Durchhören klar. Die Ehrenmitgliedschaft im Verein für deutliche Aussprache war und ist Maron sicher. ...

Website:
http://www.maron.at/